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GEQUOS verpassen Befreiungsschlag - ProB-Aufsteiger unterliegt Frankfurt 70:73


52 Prozent Dreierquote waren nicht genug: Die KIT SC GEQUOS haben sich am vierten ProB-Spieltag in der Offensive deutlich verbessert gezeigt. Dennoch unterlagen die Karlsruher den FRAPORT SKYLINERS Juniors nach einem Duell auf Augenhöhe mit 70:73 (37:36). Den GEQUOS gelang es gegen die intensive Frankfurter Defensive selten, ihr Spiel am Brett zu etablieren. „Es waren wieder mal Kleinigkeiten. Ein Rebound mehr, ein verwandelter Dreier, ein Ballverlust weniger – dann geht das Spiel vielleicht anders aus. Trotzdem müssen wir den Kopf oben behalten“, sagt GEQUOS-Headcoach Jaivon Harris.


Den Gästen gehörte die Anfangsphase des Spiels. Sie kamen vor allem am offensiven Brett mit viel Energie aufs Feld. Die Hausherren brauchten dagegen gut zwei Minuten, um langsam ihr eigenes Spiel zu finden. Benjamin Kaufhold gab mit seinem Dreier zum 3:4 die weitere Richtung für das erste Viertel vor. Die Karlsruher fanden vor allem aus der Distanz einen guten Rhythmus und lagen nach fünf Minuten mit 11:6 in Front. Frankfurt hatte trotz guter Ballbewegung gegen die Defensive der GEQUOS Probleme, sich Wurfpositionen zu erspielen. Mehrere Offensivrebounds hielten die Gäste dennoch in der Partie. Luka Drezga sorgte schließlich mit zwei Dreiern gegen Ende des Viertels für die 21:13-Führung der GEQUOS nach zehn Minuten.


Zu Beginn des zweiten Abschnitts baute Chaed Wellian mit dem sechsten Dreier der GEQUOS die Führung auf elf Zähler aus. Frankfurt wirkte in dieser Phase angeschlagen, fand kein richtiges Rezept gegen die Karlsruher Offensive. Deren Faden riss wenig später nach einem Korbleger von Jeremy Black zum 32:19. Beide Teams taten sich nun bis zur Schlussphase der ersten Halbzeit im Angriff schwer. Richard Freudenbergs Dreier zum 26:35 aus Sicht der Gäste war der Startschuss zum Frankfurter Schlussspurt. Der agile Jules Dang Akodo drehte auf und verwandelte zwei Steals in fünf Punkte. Die GEQUOS fanden nun in der Offensive nicht mehr den richtigen Wurf und gingen trotz zwischenzeitlich zweistelliger Führung nur mit 37:36 in die Kabine.


Frankfurt nahm den Schwung aus der ersten Halbzeit direkt mit in die zweite. Die Gäste kamen mit viel Energie zurück, übernahmen durch einen 6:0-Lauf die Führung und zwangen Harris zu einer frühen Auszeit. Bis zu Jeremy Blacks Korbleger zum 39:44 waren fast dreieinhalb Minuten vergangen – ein Signal, das Brett nun aggressiver zu attackieren, war aber auch das nicht. Stattdessen übernahmen Drezga und Wellian Verantwortung aus der Distanz. Sie brachten die GEQUOS durch drei Dreier binnen 90 Sekunden in Schlagdistanz (48:49). Beide Mannschaften taten sich offensiv im zweiten Teil des dritten Viertels schwer, die Partie blieb hart umkämpft. Wellian setzte schließlich mit seinem Distanztreffer zum 54:55 den Schlusspunkt unter den Abschnitt.


Im letzten Viertel hatten die Gastgeber den besseren Start: Wellian sorgte per Sprungwurf für die erste Führung seit der Halbzeitpause. Doch die Freude währte nur kurz. Freudenberg, Tobias Jahn und Garai Zeeb ließen die Gäste wieder auf 63:56 davonziehen. Die Schwächephase weckte den Kampfgeist der GEQUOS. Kaufhold führte sein Team nach einer Auszeit mit einem Korbleger und einem Dreier auf 61:65 heran (35.). Wieder einmal erwartete die GEQUOS eine enge Schlussphase, in der es auf viele Kleinigkeiten ankommt. Los ging die denkbar schlecht: Mit zwei verpassten Freiwürfen und einem Ballverlust.

Die letzten drei Minuten begannen beim Stand von 63:71. Die Defensive der Gastgeber war nun stabil und ließ Frankfurt wenig Raum zur Entfaltung. Florian Rothenberg mit einem Freiwurf und Black mit einem Dreipunktspiel ließen ihr Team Hoffnung schöpfen. Nach einem Dreier von Wellian gut eine Minute vor Ende war plötzlich wieder alles offen (70:71). Eine gute Defensivaktion später hatte Wellian 17 Sekunden vor Ende gar die Führung vor Augen – vergab aber aus der Distanz knapp. Frankfurt baute im Gegenzug seinen Vorsprung von der Freiwurflinie auf 73:70 aus. Drezgas schwieriger Dreierversuch zum Ausgleich verfehlte sein Ziel Sekunden vor der Sirene.


Nach vier Spieltagen stehen die GEQUOS damit noch immer mit leeren Händen da – auch wenn sie in jedem der vier Spiele eine echte Siegchance hatten. In den kommenden beiden Wochen treten sie zweimal auswärts an: Erst in Gießen, danach geht es nach Dresden.


Punkte GEQUOS: Drezga 21 / 5 Dreier, Wellian 17 / 4 Dreier, Kaufhold 12, Black 11,



Verfasst von GEQUOS um 13:44 am 15.10.2017

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Defensive sucht Unterstützung - FRAPORT SKYLINERS Juniors zu Gast am KIT


Die zahlenmäßig zweitbeste Defensive der Liga. Dieses Attribut schreibt wohl jeder Basketball-Coach seinem Team gerne zu, steht es doch für Einsatz, Energie und gute Erfolgsaussichten. Aufsteiger KIT SC GEQUOS kann sich nach drei Spieltagen in der ProB Süd damit schmücken. In Punkte ummünzen konnten die Karlsruher den großen Aufwand allerdings in den Spielen bislang zu selten, in der Tabelle gar nicht. Am Samstag will das Team von Headcoach Jaivon Harris das ändern – im Heimspiel gegen den BBL-Nachwuchs FRAPORT SKYLINERS Juniors.


„Wir brauchen mehr einfache Wurfchancen“, sagt Harris und erinnert seine Mannschaft an das überall gleiche Grundrezept: „Wir müssen den Korb attackieren – im Umschaltspiel genauso wie im Half-Court-Spiel. Das öffnet uns Räume. Je gefährlicher wir direkt am Brett sind, desto mehr freie Würfe bekommen wir aus der Distanz.“ Mit Wurfquoten von 43 Prozent aus dem Zweier-Bereich und 25 Prozent von der Dreierlinie stehen die GEQUOS bisher auf dem vorletzten Platz der Liga – 9,3 Assists und 60,3 Punkte pro Spiel bedeuten gar die rote Laterne.


„Auf uns selbst und unser Spiel konzentrieren“, lautet die Vorgabe von Harris vor dem Heimspiel am Samstag. Auf einzelne Spieler der FRAPORT SKYLINERS Juniors vorbereiten käme für den Karlsruher Coach eher einem Ratespiel gleich. Im Kader des Frankfurter BBL-Nachwuchses stehen 22 Spieler, davon 14 unter 20 Jahren. „Sie haben viel Potential, keine Frage. Als Gegner weißt du nie, wen sie dabei haben“, sagt Harris. „Für uns wird es darauf ankommen, sie früh im Spiel zu bremsen. Ihnen gar keine Chance zum Selbstvertrauen sammeln geben – das ist wichtig.“


Ob die GEQUOS sich im vierten Anlauf für ihre Defensivarbeit belohnen, zeigt sich am Samstag. Sprungball für das zweite ProB-Heimspiel ist um 19.30 Uhr in Halle 1 des Sportinstituts am KIT (Engler-Bunte-Ring 15).


Verfasst von GEQUOS um 10:28 am 12.10.2017

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GEQUOS bezahlen weiter Lehrgeld Karlsruher - ProB-Neuling unterliegt 56:58 in Würzburg


Die KIT SC GEQUOS haben auch ihr drittes ProB-Spiel ganz knapp verloren. Bei der 56:58 (29:30)-Niederlage gegen die TG s.Oliver Würzburg haben es die Karlsruher erneut verpasst, sich für ihre ordentliche Defensivarbeit zu belohnen. Die Offensive bleibt das Sorgenkind der GEQUOS – zum dritten Mal erzielten sie in 40 Minuten keine 60 Punkte. Besonders bitter: Ein Dreier mehr, ein, zwei Ballverluste weniger hätten möglicherweise trotzdem zum Sieg gereicht.


Die Partie begann auf beiden Seiten nervös, war geprägt von Fehlwürfen und Ballverlusten. Die Karlsruher fanden nach zwei Minuten als erste ein wenig offensive Stabilität – sie attackierten das Brett und wurden durch Korbleger von Aaron Schmitz und Florian Rothenberg belohnt. Nach einem Dreier von Benjamin Kaufhold führten sie mit 8:4 (5.). Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Julian Albus traf für Würzburg ebenfalls aus der Distanz. Nun hatten die Gastgeber das bessere Händchen und erwarfen sich binnen drei Minuten eine 17:12-Führung. Mit einem Korbleger und zwei Freiwürfen brachte Go-To-Guy Luka Drezga die GEQUOS aber vor der Viertelpause auf 16:17 heran. Trotz des knappen Zwischenstands deuteten sich in dieser Phase Probleme an, die die Karlsruher schon in ihren ersten beiden Spielen gehabt hatten: Ein Treffer bei sieben Versuchen von der Dreierlinie und ein Reboundverhältnis von 4:13.


Anfang des zweiten Viertels packten die GEQUOS beherzter beim Rebound zu und spielten ihre Würfe konsequenter heraus. Mit zwei Dreiern hatte Chaed Wellian entscheidenden Anteil daran, dass die Gäste plötzlich mit 24:17 vorn lagen. Leider aus Karlsruher Sicht war dieser viertelübergreifende 12:0-Run keine Initialzündung für den stotternden Offensivmotor, sondern nur ein Strohfeuer. Der zweite Teil des zweiten Viertels gehörte vielmehr der TG. Zunächst verkürzte Dejan Kovacevic aus der Distanz auf 20:24, dann drehte US-Boy Miles Jackson-Cartwright mit drei Korblegern binnen 60 Sekunden das Spiel. Würzburg ging mit einer 30:29-Führung in die Halbzeitpause.


Das dritte Viertel knüpfte nahtlos an die ersten beiden an: Gemeinsam verfehlten Würzburg und die GEQUOS ihre ersten sieben Feldwürfe, leisteten sich dafür drei Ballverluste. Das erste (Offensiv-)Erfolgserlebnis hatten die Gäste: Nach einem Freiwurf von Drezga und einem Korbleger von Benjamin Kaufhold übernahmen sie wieder die Führung (32:30). Mit zwei einfachen Punkten am Brett drehte Jackson-Cartwright das Spiel für sein Team wieder. Die gemeinsame Bilanz nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit: Drei Feldkörbe bei 14 Versuchen, dafür fünf Ballverluste. Nun war es an den Gastgebern, sich einen kleinen Vorsprung herauszuspielen: Drei Minuten vor Viertelende lagen sie mit 39:34 vorn. Doch trotz aller Schwierigkeiten stimmte bei den GEQUOS der Kampfgeist: Zwei Freiwürfe von Nils Maisel und ein Dreier von Marcel Davis sorgten für den Ausgleich. Ein Sprungwurf von Drezga und ein Dreier von Maisel sogar für die 44:39-Führung nach drei Vierteln.


Von mehr Selbstvertrauen durch den 10:0-Lauf war zu Beginn des vierten Abschnitts dann allerdings nichts zu sehen – ganz im Gegenteil. Die GEQUOS rissen direkt wieder ein, was sie sich aufgebaut hatten. Binnen 90 Sekunden leisteten sie sich zwei vermeidbare Ballverluste. Würzburg sagte Dankeschön und übernahm durch zwei Dreier und ein Dreipunktspiel wieder die Führung (48:44, 32.). Nach einem Dunk von Kovacevic schien den Karlsruhern das Spiel gänzlich zu entgleiten, Coach Jaivon Harris nahm eine Auszeit. Die Ansage war dabei offenbar deutlich: Die GEQUOS suchten nun die einfachen Punkte am Brett – und das mit Erfolg. Wellian und Jeremy Black übernahmen das Kommando und glichen auf 52:52 aus. Die Offensivprobleme bestimmten trotzdem auf beiden Seiten weiter das Geschehen – jeder erfolgreiche Wurf war so in der Crunchtime noch ein bisschen wichtiger. Philipp Hadenfeldt übernahm in dieser Phase Verantwortung für die Gastgeber. Er sorgte mit zwei Dreiern für die 58:54-Führung und damit für eine Vorentscheidung. In den letzten 90 Sekunden fand die Karlsruher Offensive kaum statt. Die GEQUOS leisteten sich erst eine 24-Sekunden-Überschreitung, dann traf Drezga nur einen von zwei Freiwürfen. In die letzten 33 Sekunden ging es mit 55:58. Würzburg spielte seine Angriffszeit voll aus, allerdings ohne zu punkten. In der Verteidigung war die TG dann aber clever. Sie nahm etwas Zeit von der Uhr und foulte Drezga, ehe er die Chance zum ausgleichenden Dreier hatte. Der Karlsruher traf seinen ersten Versuch von der Freiwurflinie. Den zweiten musste er bei zwei Sekunden auf der Uhr bewusst verwerfen und auf den Rebound hoffen. Den sicherte sich Albus und damit den Heimsieg für sein Team.


Die KIT SC GEQUOS bleiben damit auch im dritten ProB-Spiel sieglos – obwohl sie in jedem einzelnen nah dran waren. Die Offensive ist mit durchschnittlich 57 Punkten in der regulären Spielzeit das größte Sorgenkind der Karlsruher. Genau daran wollen sie in den nächsten Tagen arbeiten, ehe am Samstag um 19.30 Uhr der nächste Bundesliga-Nachwuchs auf die GEQUOS wartet: Die FRAPORT Skyliners Juniors sind dann am KIT zu Gast.


Punkte GEQUOS: Drezga 21, Welian 14, Kaufhold 7, Maisel 6, Schmitz 2, Davis 2, Black 2


Verfasst von GEQUOS um 11:34 am 09.10.2017

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